Kaufberater Tischtennisplatte

Wo soll die Platte stehen?

Da der Bewegungsradius der Spieler mit eingerechnet werden muss, erfordert die Tischtennisplatte ausreichend Platz. In der Regel ist diese 76 cm hoch, 152,5 cm breit und 274 cm lang. Hinzu muss ein Spielradius von mindestens 100 cm gerechnet werden.

Tischtennisplatte für den Innen- oder Außenbereich?

Die Platten werden nach nicht wetterfest (Indoor) sowie wetterfest (Outdoor) unterschieden, daher sollte sich der Käufer im Klaren sein, für welchen Bereich die Platte verwendet werden soll. Die Indoor-Platte besteht meist aus Spanholz, welches schnell Feuchtigkeit aufsaugt. Daher ist diese nicht für den Außenbereich geeignet. Für den Außenbereich sollte eine Outdoor-Platte verwendet werden, da diese dank der beschichteten Oberfläche eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen besitzt.

Einsteigerplatte oder Profimodell?

Die Platte sollte eine gewisse Dicke aufweisen, um dem Ball ein gutes Absprungverhalten zu ermöglichen. Bei günstigen Modellen mit dünnerer Platte werden die Spieleigenschaften verschlechtert. Eine dicke Platte weist auf einen hochwertigeren Tisch hin.

Querschnitt des Gestells der Tischtennisplatte:

Das Gestell der günstigen Tischtennisplatten besteht meistens aus dünnen Streben. Wenn die Platte über sicheren Stand verfügen soll, sollte der Querschnitt der Beine nicht zu gering sein, wobei Querstreben zwischen den Beinen einer zusätzlichen stabilisierenden Wirkung dienen.
Vor dem Kauf einer Tischtennisplatte ist ein Preisvergleich empfehlenswert.
Insbesondere im Internet gibt es vielfältige Anbieter mit zahlreichen, verschiedenen Angeboten. Die Angebote sollten in Ruhe verglichen werden.

Gerader, konkaver oder anatomischer Schlägergriff?

Der Unterschied dieser 3 Formen besteht in der Form der Griffe, während das Schlägerblatt unverändert ist. Mit geradem Schlägergriff kann während des Spiels am leichtesten variiert, der Schläger leichter gedreht werden. Der anatomische Griff verfügt über ein gewelltes Profil, so dass das Verrutschen in der Hand verhindert wird. Der konkave Griff wird zum Griffende hin dicker, so dass der Schläger nach vorn nicht aus der Hand rutscht. Die geeignete Griffform muss der Spieler durch Ausprobieren (mittels Trockenschlägen) herausfinden.

Schlägerbelag:

Die Allround- und Offensiv-Spieler benutzen meist einen Schlägerbelag mit Noppen innen. Der Spieler kann den Ball mit dem glatten, jedoch sehr griffigen Gummibelag in Rotation versetzen, wobei dickere Schwämme (unterlegt) für mehr Rotation und Tempo sorgen. Nach der Dicke des Schwammes und der Oberflächenbeschaffenheit können Schnitt sowie Geschwindigkeit des Balls variieren.

Holz:

Das Holz besteht aus mehreren, miteinander verklebten Schichten. Schichten aus Kunststoff können verwendet werden, jedoch muss das Schlägerholz mindestens zu 85 Prozent aus Holz bestehen.

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TTennis am 14. September 2010 in Meldungen